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Masterstudium mit Meister
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dp.Shaitaan
Clantreffen Survivor


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# 19.10.2012 - 14:58:33 Leider keine Berechtigung       zitieren


Vllt eine Information die den einen oder anderen interessiert

Seit dem 31.1.2012 ist der Meister mi tBerufserfahrung gleichgestellt zum Bachelor.
Somit haben diese Personen Zugang zu einen Master Studium nachdem sie eine Prüfung erfolgreich bestanden haben.

In Rheinland Pfalz werden solche Master Studien bereits angeboten, Hessen folgt demnächst.

Weiter infos

http://www.deutscherqualifikationsrahmen.de/


So nun muss ich mich doch alleine durch mein Bachelor Studium arbeiten nachdem mein Cousin schon nen Bachlor in der Tasche hat :blowup:



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dp.reiked
Clantreffen Survivor


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# 19.10.2012 - 15:04:36 Leider keine Berechtigung       zitieren


gleich mit einen Masterstudium in die uni einzusteigen ist aber sicher kein Zuckerschlecken :D

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dp.Phony
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# 19.10.2012 - 16:28:51 Leider keine Berechtigung       zitieren


 Zitat von dp.reiked

gleich mit einen Masterstudium in die uni einzusteigen ist aber sicher kein Zuckerschlecken :D


this!

Agamemnon IV
Schüler



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# 20.10.2012 - 15:16:28 Leider keine Berechtigung       zitieren


Sind es spezielle Masterstudiengänge für Meister? Weil sonst wirds echt schwer.. Aber sicherlich nicht unmöglich ;)

dp.bennY
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# 20.10.2012 - 15:56:08 Leider keine Berechtigung       zitieren


Darüber habe ich auch schon einmal etwas gelesen. Finde das persönlich eher abwertend für Leute, die bereits einen Bachelor haben, aber nun gut. Ist sicherlich eine interessante Alternative für Leute, die nicht ganze 5 Jahre studieren wollen, um einen Masterabschluss zu bekommen. Im Studium sind die schwersten/anspruchsvollsten Prüfungen oft im Bachelorstudiengang angesiedelt (z.B. an der TU Dortmund), um auszusortieren. Wenn man diese als Meister mit Berufserfahrung nicht machen muss, dann wird's ja umso interessanter für die Leute.


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Zasz
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# 20.10.2012 - 16:28:32 Leider keine Berechtigung       zitieren


Solange die Leute mit Berufserfahrung nicht alles geschenkt und hinterher geworfen bekommen :)




Die Lösung des Rätsels
war auch der letzte Sinn meines Lebens.
Bin nur noch einen Tastendruck entfernt von Erretung
die in diesem konkretten wichtigen Fall einfach FORMAT C: ist
Ich brauche es nur noch zu bestätigen
dann wird aus Regen Sonne
Alles dreht sich und ich schwitze und keiner hatte Hoffnung
Also lass ichs passieren drücke Enter und mach einen Luftsprung.


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mcQueen
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# 21.10.2012 - 12:14:14 Leider keine Berechtigung       zitieren


Hm, wer geht denn dann in Zukunft noch ins Bachelor-Studium? Sehe das wie Benny, fördert sicher nicht das Interesse am Bachelor im Allgemeinen.

Mal davon abgesehen: welches Unternehmen stellt denn dann Bachelor/Master statt Meister/Master ein?!


Gruß,
Linus
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dp.Shaitaan
Clantreffen Survivor


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# 21.10.2012 - 12:37:53 Leider keine Berechtigung       zitieren


Unterschätz den Meister nicht, diese Weiterbildung ist auch nicht so einfach.
Gerade technische Berufe.

Du würdst lachen wieviele Firmen genau solche Leute suchen.
Nicht nur Theorie sondern Praxis wird heute in den technischen Berufen und auch in dortige Führungspositionen gesucht.



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dp.tOol
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# 21.10.2012 - 12:55:47 Leider keine Berechtigung       zitieren


denke auch, dass meister/master ne starke kombi ist und bachelor/master locker aussticht. je nachdem welcher masterstudiengang wirds aber übelst schwer für den meister, wenn zum beispiel im maschinenbau master zu viele grundlagen fehlen. die kann man kaum so aufholen, dass man den master in regelstudienzeit schafft, respektive überhaupt schafft.

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dp.bennY
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# 21.10.2012 - 12:57:25 Leider keine Berechtigung       zitieren


Ich habe einige Meister in der Familie (Kfz -und Industriemechaniker). Ich sage nicht, dass die Meisterschule einfach ist, sie ist aber eben auch kein Studium, Jan. Im Studium wird das wissenschaftliche Arbeiten erlernt sowie Kenntnisse vermittelt, die man für ein anderes Berufsfeld nutzt. Ein Kfz-Meister entwirft keine Motoren oder Knautschzonen für Autos, ein Bachelor-oder Masterabsolvent schon. Ich glaube kaum, dass die Meisterschule in Sachen Anspruch an ein Studium herankommt, muss sie ja auch nicht. Denn die beruflichen Tätigkeiten eines Meisters und eines Ingenieurs gehen in der Regel auseinander.

Das Firmen Meister suchen ist mir bekannt und auch sinnvoll, denn die deutsche Meisterausbildung ist gut und zweckdienlich. Es hat aber seinen Grund warum man für gewisse Tätigkeiten ein Studium braucht und für andere nicht.

Mir stößt einfach nur auf, dass man "nur" mit dem Besuch einer Meisterschule und ein paar Jahren Berufserfahrung quasi einen akademischen Titel verliehen bekommt, obwohl keine akademische Ausbildung erfolgt ist.

Btw. gibt's für die Gleichgestellten Meister eigentlich eine besondere Bachelorbezeichnung? Beim normalen Bachelorstudium erhält man ja den Titel B.A., B.Sc. oder B.Eng. Es gibt auch noch Sonderfälle, aber die will ich alle nicht aufzählen.


Zuletzt modifiziert von dp.bennY am 21.10.2012 - 12:59:14


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FizzKarpo
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# 21.10.2012 - 13:12:44 Leider keine Berechtigung       zitieren


Glaube auch, daß die Anforderungen (nicht zwingend der Anspruch) stark differieren. Die Menge Theorie und der wissenschaftliche Einschlag eines Studiums und die starken Praxisbezüge und das Fachwissen einer Meisterausbildung sind für mich sehr verschiedene Welten. Die Ergänzung ist sicherlich super, daher ist die Idee ja auch gut. Aber im Grunde müssten man wohl eine Art Vorbereitungskurs anbieten, damit beide Seiten (Praktiker/Theoretiker) nicht den völligen Kulturschock erleben, wenn sie aufeinander treffen :)

Kann mich noch an die Einführung der Bachelor an unserer Fakultät damals erinnern. Professoren und Studenten, die seit Jahren Vor- und Nachteile des Magisters regelrecht kultiviert hatten, trafen nun auf hypermotivierte Bachelor-Aspiranten mit ihren Punktesystemen, akribischen Stundenplänen und zeitnahen Karriere-Absichten. Das war zunächst gar nicht schön, für beide Seiten ;)



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Agamemnon IV
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# 22.10.2012 - 07:35:04 Leider keine Berechtigung       zitieren


 Zitat von dp.bennY



Btw. gibt's für die Gleichgestellten Meister eigentlich eine besondere Bachelorbezeichnung? Beim normalen Bachelorstudium erhält man ja den Titel B.A., B.Sc. oder B.Eng. Es gibt auch noch Sonderfälle, aber die will ich alle nicht aufzählen.




So wie ich es verstehe heisst Meister weiterhin Meister ;) Er ist nur dem Bachelor gleichgestellt. Rein gesetzlich! Der Meister allein ist also weiterhin kein akademischer Abschluss!

Nach meinem Wissen gibt es Deutschland immer weniger Meister weil immer mehr Leute studieren und immer weniger ne Ausbildung machen besonders in den handwerklichen Berufen. Davon abgesehen gibt es nur wenige sinnvolle Kombinationen von Meister und Master.
Wer soll z.B. einen Friseurmeister mit nem MBA einstellen? :D (bleiben eigentlich nur die technischen Berufe)
Selbst ein BWL Studium erfordert mindestens Abi-Mathe. Mein Stiefvater hat vor kurzem nen Meister als Elektriker gemacht. Auch er sagte das sei fast wie Bachelor und auch dort gäbe es Statistik usw. Als seine Tochter Nachhilfe in Mather brauchte (Abi, Kurvendiskussion) musste ich aber ran, weil er das nicht kannte. Und ich bin "nur" ein BWLer.
Wie gesagt, für die Meister wird es schwer, besonders an einer Uni. Und wer es dann trotzdem schafft der hat es dann auch verdient.

Und so wie ich die deutschen Unis kenne, werden die eh alles tun um solche Studenten von der Uni fern zu halten mit allen möglichen undurchsichtigen Zugangsvoraussetzungen.


Zuletzt modifiziert von dp.Agamemnon IV am 22.10.2012 - 07:48:38


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dpShaitaan
dp.bennY
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# 22.10.2012 - 09:23:11 Leider keine Berechtigung       zitieren


Was die Zulassungsvoraussetzungen angeht, ist es von Uni zu Uni verschieden. Durch die Umstellung von Dipl./Magister zu Bachelor/Master ist es einfacher geworden an die Uni zu gehen. Habe meinen Bachelor selbst an einer FH gemacht und mache den Master jetzt an der Uni. Das war relativ easy, aber es gibt auch Unis, die Anforderungen stellen, die in der Regel nicht von Leuten erfüllt werden, die nicht an einer Uni ihren Bachelor gemacht haben.

Mich würde interessieren, ob dein Stiefvater in der Meisterausbildung auch wissenschaftl. arbeiten musste (Hausarbeiten/Seminarbarbeiten) und, ob es auch Höhere Mathematik/Ingenieursmathematik gab und in welchem Umfang. Das sind die Probleme, die ich auf die Leuten zukommen sehe. Wie soll jemand eine Vorlsung in Mechanik bestehen, wenn er z.B. nur unzureichende Kenntnisse in der Mathematik hat? Aber es wird wahrscheinlich Auflagenfächer geben. D.h. Fächer, die Meister aus dem Bachelor nachholen müssen, könnte ich mir vorstellen. Aber ist ja auch Latte. Et kommt, wie et kommt :3

P.S.: Dein Pony lenkt mich ab


Zuletzt modifiziert von dp.bennY am 22.10.2012 - 09:24:24


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# 22.10.2012 - 09:29:52 Leider keine Berechtigung       zitieren


über den sog. anspruch zu diskutieren halte ich für sinnfrei, weil eben die ausrichtung jeweils ne ganz andere ist.
aber demzufolge kann ich mir kaum vorstellen, dass der meister geeignet für einen master ist. alleine in sachen mathe...

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Agamemnon IV
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# 22.10.2012 - 20:54:34 Leider keine Berechtigung       zitieren


 Zitat von dp.bennY

Was die Zulassungsvoraussetzungen angeht, ist es von Uni zu Uni verschieden. Durch die Umstellung von Dipl./Magister zu Bachelor/Master ist es einfacher geworden an die Uni zu gehen. Habe meinen Bachelor selbst an einer FH gemacht und mache den Master jetzt an der Uni. Das war relativ easy, aber es gibt auch Unis, die Anforderungen stellen, die in der Regel nicht von Leuten erfüllt werden, die nicht an einer Uni ihren Bachelor gemacht haben.


Einmal das und (zumindest als ich meinen Master geplant habe) gab es auch Unis die die Voraussetzungen an dem eigenen Bachelor ausgerichtet haben. Alle bewerber mussten im Grunde nen Identischen Studenplan gehabt haben wie es ihn an der Uni gab. Andere Unis habe (wahrscheinlich aus Versehen) ihre eigenen Bachelorstudenten vom Masterstudium quasi ausgeschlossen indem sie es allein vom Notenschnitt abhängig machten wodurch fast der gesamte Jahrgang von Leuten von FHs und Dualen Hochschulen ausgefüllt wurde da diese tendenziell den besseren Schnitt haben. Damals gab es für mich nur eine namhafte deutsche Uni mit einem transparenten Zulassungssystem, Uni Mannheim. Die haben von GMAT und Notenschnitt abhängig gemacht + ob man ein Auslandssemster gemacht hat.
Weiß jetzt aber nicht wie das bei technischen Studiengängen war/ist.

 Zitat

Mich würde interessieren, ob dein Stiefvater in der Meisterausbildung auch wissenschaftl. arbeiten musste (Hausarbeiten/Seminarbarbeiten) und, ob es auch Höhere Mathematik/Ingenieursmathematik gab und in welchem Umfang. Das sind die Probleme, die ich auf die Leuten zukommen sehe. Wie soll jemand eine Vorlsung in Mechanik bestehen, wenn er z.B. nur unzureichende Kenntnisse in der Mathematik hat? Aber es wird wahrscheinlich Auflagenfächer geben. D.h. Fächer, die Meister aus dem Bachelor nachholen müssen, könnte ich mir vorstellen. Aber ist ja auch Latte. Et kommt, wie et kommt :3


Hab gerade keinen "Zugriff" auf meinen Stiefvater.
 Zitat

P.S.: Dein Pony lenkt mich ab

Friendship is magic!


Zuletzt modifiziert von dp.Agamemnon IV am 22.10.2012 - 20:55:02

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