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Benutzt ihr Präsentationsmappen?

 
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Schlaule
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# 18.07.2010 - 10:05:14 Leider keine Berechtigung       zitieren


Hi ho!
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir meine Frage, ob ihr Präsentationsmappen benutzt, beantworten würden. Dazu noch ein paar Infos, damit ihr überhaupt wisst, was ich mit Präsentationsmappen meine. Ich habe in vier Wochen eine Prüfung und ich muss dabei ein Projekt präsentieren. Normalerweise machen das die meisten über PowerPoint, was aber zur Folge hat, dass die Prüfer das so langsam aber sicher langweilig und ausgeluscht finden und sich von uns neue Ideen wünschen. Deswegen bin ich auf die Idee gekommen, meine Ergebnisse auf Papier zu bringen und in Präsentationsmappen mit in die Prüfung zu nehmen.
Nur bin ich noch am Überlegen, ob diese Alternative gut ist. Denn ich habe dabei das Problem, dass ich die Ergebnisse nicht so schön präsentieren kann, wie über PowerPoint. Sprich, ich kann nicht neben der Leinwand stehen und auf etwas zeigen, was ich hervorheben wil. Außerdem weiß ich nicht, ob die Prüfer dann vielleicht nur in die Mappe starren und mit Blättern beschäftigt sind. Obwohl... dann hören sie vielleicht nicht so genau hin und machen mich nicht mit ihren Blicken nervös...
Nein, im Ernst: Wie findet ihr in meinem Fall die Idee mit den Präsentationsmappen? Habt ihr schon selbst mal welche benutzt?
Ihr dürft (und sollt bitte) eure Meinung ganz ehrlich äußern, ich bin für jede Kritik, aber auch Zustimmung oder Alternativvoschlag, zu haben!
Dankeschön und viele Grüße

dp.Kasper
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# 18.07.2010 - 10:43:57 Leider keine Berechtigung       zitieren


Hab' noch nie mit Präsentationsmappen gearbeitet - liegt aber wohl auch daran, dass ich wenig präsentieren muss. Und die Vorträge, die ich mir anhören darf, sind i.d.R. immer mit Powerpoint + ggf. Handout.

Als Ergänzung zu solchen Mappen könnte ich mir noch nen Flipchart vorstellen, auf denen Du flexibel aufkommende Fragen beantworten kannst und auch sonst vortragsbegleitend rumkritzeln kannst. Kenne das zwar eher aus Besprechungen/Diskussionen, aber das gibt sicher auch nem Vortrag ne persönliche Note.

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whytee
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# 18.07.2010 - 10:44:08 Leider keine Berechtigung       zitieren


Also ich bin auch ein Vertreter, dem Power Point Präsentationen aus den Ohren quillen. Gut, ich hab wohl schon zu viele, zu schlechte gesehen.
Die Idee mit den Mappen find ich nicht verkehrt, allerdings darf es nicht das einzige Mittel sein. die Situation ist schon unglüch, wenn du vorne stehts, etwas präsentierst und das Publikum blättert nur in den Unterlagen.
Du solltest dir mal gedanken machen, wie du beides sinnvoll zusammen einsetzen kannst.
Wenn du geschickt zwischen Schlagzeilen, -worten an der Wand, kurzen Einführungen in den Mappen und Hintergrundinformationen von dir wechselst, wird deinem Publikum schonmal nicht langweilig. Du musst nur aufpassen, das du es nicht übertreibst, und bitte lass die blöden Einblendeffekte, Sound und so Spielerein :-)
Halt dich an ein paar Grundregeln für Präsentationen, verweise ab und an auf weitere Informationen in den Mappen und versuche das Publikum mit deinen Worten zu fangen ^^
Dann hast du auf jeden Fall ein solides Grundgerüst für eine gute Präsentation.
Ach und die Mappen bleiben natürlich liegen, wenn du deinen Vortrag beendest, dein publikum soll ja später auch nochmal reinschauen :-)

PS: Kasper hat natürlich Recht, ein Flipchart, ne Tafel, ein White-Board, irgendwas, was dir die Möglichkeit gibt flexibel noch irgendetwas zu erläutern, graphisch darzustellen, gehört natürlich mit in jeden Vortrag.


Zuletzt modifiziert von dp.whytee am 18.07.2010 - 10:46:26

dp.bennY
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# 18.07.2010 - 10:54:47 Leider keine Berechtigung       zitieren


Also ich habe in meinem Leben schon einige PP-Präsentationen gehalten und gehört.
Ich finde deine Idee mit der Mappe ehrlich gesagt nicht so toll. In einer Präsentation soll ja etwas präsentiert werden. DU sollst etwas präsentieren, nicht deine Mappe. Die lenkt nur ab.

PP ist nicht umsonst Präsentationsstandard. Eine wirklich GUT gemachte PP-Präsentation ist in meinen Augen jeder Präsentationsmape überlegen. Du hast mit PP einfach so unendlich viele Möglichkeiten, die Du mit einer Mappe nicht annähernd hast.

Solltest Du aber unbedingt auf Powerpoint verzichten wollen, nimm wie von Kasper vorgeschlagen ein Flipchart mit.

- benny


Censorship is telling a man he can't have a steak just because a baby can't chew it.
- Mark Twain
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crz
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# 18.07.2010 - 13:07:49 Leider keine Berechtigung       zitieren


Jau PP ist top und wenn man eine gute Präsentation erstellt sticht man erst recht hervor, da es mal nicht so langweilig ist und mit Bulletpoints überflutet...

Visualisieren ist das große Stichwort. Viel Grafisch darstellen, nur die nötigsten Effekte, max 7 Bulletpoints wenn es nicht anders geht pro Folie und dunkle Schrift auf hellem Hintergrund in einer guten Größe und ohne Hintergrundbilder (hinter dem Text).
Stichwörter anstatt Sätze sollte sowieso bekannt sein.


Solltest du wie Benny schon sagte auf PP verzichten wollen versuche was auf dem Flipchart / Whiteboard zu erarbeiten. Hier kann man das Publikum immer besonders gut mit einbeziehen und dynamisch etwas aufbauen, das auch dann teilweise im Wording des Pulikums geschehen kann.


Bei Präsentationsmappen ist wirklich das Problem, die Leute sehen dich nur selten an (Gestik geht verloren) und sie wissen nie genau an welcher Stelle in der Mappe du gerade bist, können somit deinen Worten teils nicht ganz folgen. Auch kannst du so nicht an ihren Blicken lesen, ob sie verstehen was du sagst oder nicht ;)


Hoffe das hilft

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dp.Harper
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# 19.07.2010 - 09:26:02 Leider keine Berechtigung       zitieren


Ich halte eine Präsentationsmappe für nichts weiter als ein erweitertes Handout. Is ja gnaz nett gemeint, aber im Endeffekt auch nur ein Teil in der gesamten Präsentation, der ohnehin vorhanden sein muss. Daher Präsenationsmappe schonmal: Ja. Aber auf weitere visuelle Darstellung kannst du ohnehin nicht verzichten.

Wenn du also die Möglichkeiten und die Zeit dazu noch hast: Ich bin immer ganz gut damit gefahren einen Film zu schneiden, der voll dynamisch, aber nicht zu übertrieben mit Effekten und Darstellungsmitteln im Hintergrund läuft, während ich live dazu den Sprecher gemacht habe. Eine Live-Doku. Wenn man das ganze dann mit einem DVD-Authoringprogramm entsprechend vorbereitet, kann man das alles auch noch ein bisschen besser timen (Wechsel zwischen statischen Menüs und kurzfilmchen). Kommt natürlich auch alles auf die Inhalte des Vortrages an, aber je vielfältiger die ästehtische Präsentation gestaltet ist, desto aufmerksamer werden deine Zuhörer sein.

Daher: Ja zur Präsentationsmappe mit wenigen, aber eingängigen Designelementen, die dann auch in der Leinwandprojektion auftauchen (ob nun Powerpoint oder Film hängt von der Zeit ab die du noch hast). Wenn du dann noch cool genug bist, alles so zu managen, dass du was auf Whiteboard oder Flipchart malst, dann kannst du davon ausgehen, dass die Präsentationsseite deine Zuhörer völlig überzeugen wird. Solltest es halt mit Farben und Formen, die vom Inhalt ablenken könnten nicht übertreiben, sonst siehts schnell zu bunt und kindisch aus.



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dp.Zorg
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# 19.07.2010 - 09:35:47 Leider keine Berechtigung       zitieren


Eigentlich kann ich mich den anderen hier nur anschließen. Eine Präsentationsmappe ist nicht schlecht, aber ich würde meine Präsentation sicher nicht nur darauf stützen wollen. Sobald die Leute was in den Händen haben ist es fast schon egal was du da vorne veranstaltest.

Eine gut gemachte PP Präsentation ist immer noch das beste Mittel. Zusätzliche zu den Folien wechsele ich selber auch immer wieder gerne an die Tafel/Whiteboard oder verteile einzelne Seiten um auf besondere Sachen hinzuweisen.

Die meisten Vorträge mit PP wirken einfach schlecht weil der Vortragende schlecht ist und nicht PP.
Es gibt so grobe Fehler wie monotones Sprechen, unübersichtliche Folien usw. Besonders bei Themen die man selber nicht mag kann es sehr schwer sein, eine gute Präsentation zu halten.

Hier ist auch ein super Video:




Zuletzt modifiziert von dp.Zorg am 19.07.2010 - 09:36:19



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dp.Mordred
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# 19.07.2010 - 12:05:26 Leider keine Berechtigung       zitieren


bin auch eher der pp-mensch, wobei sich grundsätzlich auch die nutzen-frage bei dir stellt. ich eknne es eigentlich nur so, dass eine mappe NACH der präsntation gereicht wird bzw. ne propsket o.ä., damit die audienz danach noch was in der hand hat. das macht bei ner prüfung im studium aber imho 0 sinn, weil du ja wahrscheinlich ne halbe stunde später oder so deine note bekommst? danach juckt die mappe ja leider keinen mehr.

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Nero
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# 20.07.2010 - 18:44:45 Leider keine Berechtigung       zitieren


Hi!

Ich finde die Kombination super - Power Point und Präsentationsmappen - denn der Punkt ist ja das Bleibende! Die PP Präsentation für das Präsentieren ist optimal und sehr anschaulich, an Hand der Präsentationsmappen können sich die Leute aber auch die Sachen konkret anschauen und eben mit nehmen. Ich persönlich schaue mir immer gerne Dinge nochmal in aller Ruhe nach einer Präsentation an und möchte das dann gerne schriftlich haben. Ich habe die eine oder anderen Präsentationsmappen zu Hause stehen auf die ich immer wieder einmal zurück greife. Daher mein Tip - stell schöne Präsentationsmappen zusammen und verarbeite dasselbe in einer PP Präsentation dann bist du auf der richtigen und guten Seite würde ich behaupten :D

LG

Nero

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Schlaule
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# 12.08.2010 - 15:25:13 Leider keine Berechtigung       zitieren


Hi ho!
Vielen Dank für eure vielen ehrlichen Meinungen. Ihr habt Aspekte angespochen, an die ich selbst gar nicht gedacht habe! Es stimmt, so eine Präsentationsmappe kann auch sehr von der Präsentation ablenken. Ich habe dennoch Präsentationsmappen drucken lassen und werde sie in Kombination mit einer PP-Präsentation und einem Flipchart benutzen. Ich denke der Wechsel der Medien ist das Geheimnis. Die Mappen werde ich erst am Ende ausgeben.
Dankeschön und viele Grüße

dp.Notger
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# 12.08.2010 - 16:07:06 Leider keine Berechtigung       zitieren


Andere Idee: Wenn es dir so wichtig ist (was eine Prüfung nicht sein sollte), dann kannst du auch die Präsentation plus Bonusmaterial auf einen billigen USB-Stick packen und an die Prüfer Sticks austeilen.

Präsentationsmappen während der Präsentation halte ich auch für enorm schädlich, weil sie dir die Chance schmälern, mit einem guten Auftritt zu punkten.

Als erfahrener und anerkannt sehr guter Redner (auch schon best-talk-Preis gewonnen) kann ich dir nur folgende Tipps geben:
1. Lächeln, Hände über der Gürtellinie halten, auf beiden Beinen stehen und gelegentlich rumlaufen.
2. NIEMALS auf die Folien oder den Rechner sehen, immer ins Publikum.
3. Den Vortrag üben. Dann nochmal üben. Dann wieder. Solange, bis du ihn hasst. Dann nochmal. Und immer wieder anderen vortragen und um Feedback bitten.
Das meine ich ernst. So lange, bis du ihn hasst. Du bist an einem guten Punkt, wenn du den Vortrag ohne die Folien zu sehen, halten kannst. Kannst du das nicht, bist du nicht gut genug vorbereitet.


Ich kriege meine Beziehungstipps von Seite 700 im Teletext.
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