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Zukunft der Spieleindustrie

 
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dp.Ino
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# 31.05.2010 - 09:37:11 Leider keine Berechtigung       zitieren


Interessante Zusammenfassung der Ereignisse seit dem Zusammenschluss von Activision/Blizzard

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dp.hundElungE
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# 31.05.2010 - 10:49:59 Leider keine Berechtigung       zitieren


Ich verfolge das auch schon länger. Ist schon traurig was passiert, wenn ein so toller Entlwickler ( mit ner riesen zufriedenen Community ) aufgekauft wird. Fürs Battlenet kannste dann wohl auch bald zahlen. Ach ja, LAN Modus für SC2 und Diablo3 gestrichen :ugly:
Alles zielt nat nur auf eines ab: Gewinnmaximierung.Wenn man das mal ganz schwarzmalt, können wir eh glücklich sein wenn wir in ein paar Jahren überhaupt noch am PC zocken können ;) Edith: Klingt ja ein bischen, als wär´s vom Onk3l geschrieben ;D

Grüße LüngE


Zuletzt modifiziert von dp.hundElungE am 31.05.2010 - 10:51:25

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dp.LuCiFeR
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# 31.05.2010 - 11:37:48 Leider keine Berechtigung       zitieren


Du hast nur leider recht...dieses Pay-per-Play Konzept kommt immer mehr. Bleibt aber noch die Frage, ob wir (die "Gamer") das wirklich mit uns machen lassen....

dp.Ino
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# 31.05.2010 - 11:46:14 Leider keine Berechtigung       zitieren


Ich denke es werden sich immer genug dumme finden lassen die ihr Geld rausschmeißen wollen, vor allem Kinder die ihren Eltern das Geld aus der Tasche ziehen und selber gar keinen Bezug dazu haben was das alles kostet.

Naja, es wird aber wohl auch immer gut Spiele geben, wenn auch in Indie nischen. Als Shooter Freund hat man es da zwar am schwersten was gutes zu finden aber wenn's so weiter geht bleibt einem ja nichts übrig.


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dp.marvomaniac
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# 31.05.2010 - 12:54:55 Leider keine Berechtigung       zitieren


Naja in der Spieleindustrie gehts doch derzeit an allen Ecken und Enden bergab. Hab ja schon mehrfach was dazu gesagt, auch hier im Forum.

Es gibt keinen anderen "seriösen" Industriezweig, in dem der Kunde in diesem Maße verarscht wird. Da werden Produkte auf den Markt gebracht, die nicht mal im Ansatz fertig sind und mit Fehlern die jedem drittklässler auffallen würden. Da werden Patches gebracht die noch mehr Bugs ins Spiel bringen als sie fixen. (zB BC2)

Es werden (wobei man im MMO Bereich da ja traditionell etwas mehr vergibt) Spiele auf den Markt geschmissen um die Aktionäre zu beruhigen, die erst ca. 1 Jahr nach Release auf dem Stand sind, auf dem sie angeblich kurz vor Release schon waren (AoC, Failcom).

Es findet, (angefangen hat das bei den Spielekonsolen, greift aber mittlerweile immer mehr auf den PC über) eine "Umerziehung" der Spielerschaft statt... bedingt durch das Achievementgejage vergessen offensichtlich immer mehr Spieler, Spass an einem Spiel durch das Spielen ansich zu haben. Wirkliche Inhalte und Qualität in Story und Missionsdesign machen einer Unzahl von Standardaufgaben Platz. Lese in Foren immer öfter, aktuell jetzt auch wieder BC2, dass Leute nachdem sie alle Achievements und Freischaltungen etc haben nach "Gründen zum Weiterzocken" suchen...
Was haben solche Leute eigentlich in den Zeiten eines BF1942 und ähnlichem gezockt?

Dann die so genannten Downloadcontents, von denen erwiesenermaßen schon ein Großteil zu Release der eigentlichen Spiele besteht... da werden einfach Inhalte aus dem fertigen Spiel zurückgehalten, um die dann nen Monat später für ne 5€ Kaufpreiserhöhung hinterher zu werfen... im Gegenzug lässt der Support für Modding, Maperstellung etc. deutlich nach. (zu nennen hier zb Dragon Age (wobei da die DLCs wenigstens ein Bioware Niveau hatten was Design etc angeht, bzw BC2)

Und nicht zu vergessen natürlich Uberfail... äh Ubisoft... Mit ihrem neuen "Kopierschutz"system... das einen Kunden der 50€ für ein Spiel geblecht hat, ihn dieses nur spielen lässt, wenn er während des Spielens non stop online ist. Noch Kundenverachtender geht es nun wirklich nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass die Server regelmäßig ausfallen *g*. Und dann wirkt das System nicht mal... das ist ja die größte Härte. Zugegeben, für das erste mit dem neuen System veröffentlichte Spiel (AC2) hat die Crackergemeinde ca. 3 Wochen gebraucht... aber Splinter Cell Conviction war bereits 1 Tag nach Release gecrackt und 3 Tage nach Release konnte man es per Fakeaccount und über Tunngle/hamachi im Multiplayer zocken.... für mich persönlich fallen Ubisofttitel künftg aus der Kaufliste... und das wo mich grade Conviction sehr gereizt hätte... und auch Siedler 7 hätte ich mir gerne angeschaut... aber so nicht.

Ich meine klar, aus der Sicht der Unternehmen kann ich nen Großteil dieser Maßnahmen verstehen... warum nicht 70/80€ an nem Spiel verdienen, das bei Release "nur" 50€ gekostet hat? Was ich nicht verstehe ist, dass die Spieler das so mit sich machen lassen. Nach all dem Gewhine, Geflame und Gemecker das die Spielergemeinde so gerne in die Foren pumpt... scheint der Pc Spieler doch vor allem eins zu tun... er zieht keine Konsequenzen. Eigentlich sogar ganz im Gegenteil... "er" schreit förmlich "Gebt mir mehr, verarscht mich und nehmt mein Geld!"

Und klar gibt es noch Hersteller und Publisher, denen ihre Community nicht nur aus PR Gründen am Herz liegt... aber das sind inzwischen größtenteils nur noch Nischengames. Zu nennen hätte ich hier zb Egosoft, speziell mit x³ und x³ Terran Conflict... oder Paradox mit ihren Grand Strategy Titeln wie EU oder HoI...

... die große Frage ist für mich... wo führt das hin?

.... so im Nachhinein fällt mir noch viel mehr ein worüber ich mich auslassen könnte... aber ist schon genug wall of text so^^


Zuletzt modifiziert von dp.marvomaniac am 31.05.2010 - 12:56:09


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# 31.05.2010 - 13:21:35 Leider keine Berechtigung       zitieren


Ach das Thema kommt doch immer wieder hoch. Die meisten Leute haben sich doch schon damit abgefunden.
Leider gehöre ich auch dazu, aber LANs sterben einfach aus, auch wenn so alte Hasen wie wir das noch kennen. Aber die Kiddies sitzen doch daheim und fragen sich warum sie ihren PC irgendwohin schleifen sollen wenn sie auch Online mit den Leuten zocken können. Wenn man ehrlich ist, dann kann man dieser Logik auch nicht viel entgegen setzen.
Natürlich ist es schön wenn man die Leute mal wirklich trifft, aber dafür braucht man keine LAN, siehe Clantreffen :D

Zu der ganzen Kopierschutzgeschichte kann ich auch nur noch den Kopf schütteln, da man einfach der dumme ist wenn man sich ein Spiel kauft. Wenn ich höre das Leute Assassins Creed 2 nicht spielen können weil der Ubisoft Server down ist, die Leute die es sich aber illegal besorgt haben schon durch sind, dann frage ich mich wirklich was das soll. Wie eine Firma da überhaupt noch Geld ausgeben kann um so einen Pseudokopierschutz zu holen verstehe ich wirklich nicht. Da könnten sie das Geld auch in die Entwicklung stecken.

Es sind halt immer die selben Argumente und auch immer dieselben Leute die sich beschweren, aber genau diese Leute sind dann oft auch die, die vor dem Mediamarkt kampieren damit sie genau das entsprechende Spiel schon zum Release haben.

Gegen DLC würde ich gar nichts sagen, wenn dann das Grundspiel deutlich günstiger werden würde. Grundsätzlich hört der Spass bei den DLC aber auf wenn ich etwas kaufen muss, damit ich überhaupt im Spiel noch mithalten kann. Wenn also in einem Shooter die Überwaffe nur per DLC erhältlich ist. Wenn aber einer meint er muss sich einen Papagei für die Schulter seines Männchens kaufen dann soll er das machen.

Wie gesagt die Diskussion gibt es immer wieder und dann passiert doch nichts und man nimmt es hin. Der Mensch gewöhnt sich an alles und irgendwann kommt was noch schlimmeres und schon ist das alte was so schlimm war auf einmal gar nicht mehr so schlimm.



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dp.Lee
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# 31.05.2010 - 13:27:24 Leider keine Berechtigung       zitieren


Unterhaltung kostet heut zu tage halt immer mehr Geld und dieser Trend wird bestimmt nicht abnehmen.
Es wird ja auch nicht mehr mit 10 Mann Teams in Keller produziert.

Und jeder der hier meckert hat doch z.B. BC2, mich eingeschloßen.
Wir halten also die Maschine am laufen, weil man schön brav jeden Hype mitmacht.

Und ich für meinen Teil kann da auch gut mit leben... es werden noch viele Scheißtitel kommen, wie es schon immer viele Scheißtitel gab und es wird auch wieder die ein oder andere Perle aus dem Nichts erscheinen, was auch schon immer so war.


Ich sehe zumindest nicht die Gerfahr das mir langweilig wird.... und mit Pay-per-Play hab ich auch kein Problem, so lange ich gut unterhalten werde. Falls nicht, na dann lass ich es halt sein.

cheers,
lee


Zuletzt modifiziert von dp.Lee am 31.05.2010 - 13:30:52




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dp.Ino
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# 31.05.2010 - 13:50:38 Leider keine Berechtigung       zitieren


Mein Problem bei der Sache ist auch weniger das es teurer wird, bei dem Aufwand den man für MW2 oder BC2 in der Entwicklung betreibt ist das ja auch logisch.

Es wird aber gleichzeitig an wichtigen Spielinhalten gespart bzw eben unfertige Produkte geliefert. BC2 finde ich da gar nicht mal so schlimm, aber ich gehör ja auch zu denen wo es ordentlich läuft, Hitreg mal außen vor, und selbst mit der hab ich selten Probleme auf guten Servern.

Das mit der Umerziehung der Kundschaft stimmt schon so wie Marv das sagt, im EA Forum weinen sie alle: "BÄH, wir wollen Unlocks bis Level 50, wofür sonst spiele ich denn??? WÄH!"

Und ich schüttel den Kopf und frag mich ob ich der einzige bin dem das reine Fraggen noch Spaß macht.
Bei manchen Spielen wird mit neuem Content ja auch mehr falsch als richtig gemacht, ich nenne hier mal TF2.
Ist zwar ein schlechtes Beispiel weil Valve generell vorbildlich ist in der Spieleindustrie, aber die ganzen neuen Hüte und Gimmicks und was weiß ich habe das Spiel, das vorher einen Supergrafikstil hatte einfach "hässlicher" gemacht.

Aber der Ø-Spieler schreit ja nach immer mehr Hüten und idlet auf Achievementservern um alle zu sammeln...


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# 31.05.2010 - 13:51:05 Leider keine Berechtigung       zitieren


@Lee: Ich werde auch aus BC2 meine Konsequenzen ziehen, definitiv. So sehr ich mich auf BF3 freue und so sehr ich hoffe, dass Dice sich da wieder auf die alten BF Tugenden besinnt, werde ich mir das Spiel frühestens 1-2 Monate nach Release holen und vorher gründlich Foren und Newsseiten wälzen.

Wie gesagt... den Firmen selbst mache ich letzten Endes nicht wirklich Vorwürfe... aus marktwirtschaftlicher Sicht machen die es nicht wirklich falsch... es sind halt die Spieler die mich verwundern, die unreflektiert und unkritisch alles mit sich machen lassen...

Und wie gesagt... ich ziehe als Kunde meine Konsequenzen... Sei es nun in nem Laden mit unfreundlichem Service oder bei nem Spielehersteller, bei dem ich mich verarscht fühle. Mir kommt kein Ubisoft Titel mehr auf ne Platte solang die dieses System am laufen haben... und bei anderen Herstellern wie zB Funcom oder nun auch Dice werde ich mich bevor ich was kaufe entsprechend informieren.

Da denke ich gern an nen Onkel von mir, der sich an ner Kasse vor ne unfreundliche Kassiererin gestellt hat, sich auf den Kopf gezeigt hat und meinte "Sehen Sie das? Ich bin der Kunde und das... das ist meine Krone".^^


Edit: Und ja... das Herstellen von Spielen ist keine billige Angelegenheit... ABER... die Konzerne um die es hier hauptsächlich geht sind die Big Players... das sind EA, Activision, Ubisoft und ähnliche... die Milliardenumsätze und Gewinne in mehrstelligen Millionenbereichen aufweisen... Produktionskosten sind da kein wirkliches Argument. Da geht es rein und ausschließlich um Gewinnmaximierung und Aktienkurse.

Letzten Endes sind das alles Symptome einer Entwicklung die schon seit Jahrzenten läuft. Die großen Spielefirmen sind dort angekommen, wovon Spieledesigner und programmierer schon ewig träumen.... auf dem Massenmarkt... nur, dass hier nicht mehr die Kreativen, Idealisten und Träumer das Sagen haben, sondern die CEOs, die Manager und die Wirtschaftswissenschaftler... und der einzige der dort wirklichen Druck ausüben könnte ist der Kunde. Aber das ist und bleibt eher unwahrscheinlich.


Zuletzt modifiziert von dp.marvomaniac am 31.05.2010 - 14:19:24


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# 31.05.2010 - 14:19:32 Leider keine Berechtigung       zitieren


Der letzte Satz ist leider so nicht richtig, EA hat sehr schlechte Zahlen geschrieben und ist erst wieder durch BC2 in die Gewinnzone gerutscht. Viele Spieler haben sich nämlich kein Fifa xx oder Need for Speed mehr gekauft.
Auch die Sims konnten daran nichts ändern.

Das finde ich übrigens auch sehr traurig, die Leute kaufen sich das 20te Sims Addon aber Spiele wie Dead Space verkaufen sich dann eher schleppend. Manchmal habe ich echt den Eindruck die Leute wollen gar nichts Neues.

Wir leben hier immer noch in einer Marktwirtschaft und da gibt es eben Angebot und Nachfrage und die Unternehmen werden das auch noch merken. Wenn ein Spiel echt schlecht ist, dann wird es auch abgestraft.



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# 31.05.2010 - 14:30:52 Leider keine Berechtigung       zitieren


Zur Situation von EA kann man nur eines sagen... und das ist seit ~2000 ein gutes Jahrzent (aus marktwirtschaftlicher Sicht) schlechter Entscheidungen und Fehlentscheidungen. Hatte da letztens ne schöne Seite mit ner ausführlichen Zusammenfassung und Erläuterung, werde mal sehn ob ich die wiederfinde... N Prof von mir meinte das wär gutes Material für n Seminar in Unternehmensführung und -politik^^

(merke grade... das mit dem "EA muss mans ja verzeihen" hatte ich im f7c forum geschrieben, nicht hier^^)


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# 31.05.2010 - 18:12:20 Leider keine Berechtigung       zitieren


Um auch mal in dieser Diskussion
(Sidenote: das ist eine typische Philosoffen-Diskussion. 10 Beiträge mit jeweils mehr als 100 Wörtern und einer Rechtschreibfehlerzahl und 1 %o, dazu noch argumentativer Schreibstil und keine exponentiell zunehmende Verwendung von Sonderzeichen. Ich mag den Club hier.)
mitzumischen: was mich am allermeisten auf die Palme bringt, ist das zunehmende Missverhältnis zwischen Kosten und Qualität. Was ihr sagt, ist ja im Prinzip dasselbe: unfertige Spiele, Bugs, DLC statt bereits im Spiel integriert. Was ich davon aus unternehmerischer Sicht am wenigsten verstehe, sind die Bugs. Wenn ich Millionen in ein Spiel investiere, um damit die Massen glücklich zu machen, dann sorge ich doch verdammt noch mal dafür, dass es vernünftig läuft. Und nicht erst 14x gepatcht werden muss, damit man es ansatzweise spielen kann.

Zu den allgemeinen Kosten der Spiele: die sind im Nachhinein gar nicht so hoch. Wenn man die Kosten eines PC-Spiels mit (rechnen wir mal einfach) Kosten in Höhe von 50€ und einer durchschnittlichen Spielzeit von 50 Spielstunden umrechnet, kommt man ergo auf Kosten von 1€/Stunde Spaß. 50h sind für ein reines Solospiel ziemlich viel, aber für Multiplayer-Titel, die man länger als 6 Wochen spielt, eine realistische Zahl.
Und jetzt rechnet mal die €/Stunde für Kino, Sauftouren oder Bordellbesuche aus...


Gruß,
Linus
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