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How the f**k is my DSL, Alice?
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dp.Sober
Schüler



Nicht registriert
# 30.11.2008 - 21:25:42 Leider keine Berechtigung       zitieren


Mir platzt gleich der Hals, :|

zum x-ten mal in diesem (und letztem) Jahr habe ich Probleme mit meiner DSL Verbindung.
Dann hängt man insgesammt 20 Minuten in der Hotline und wird dann aus der Leitung geworfen,
für 0.14 ct/Min durfte ich mir Alice-Fahrstuhlmusik anhören, dazwischen einen "Kundenberater" davon überzeugen, dass mir bekannt ist wie ein Splitter aussieht und wo welches Kabel hingehört...
Aus der "Weiterleitung zur Technik" wurde eine Leitungstrennung nach weiteren 5 Minuten. :wall:

Jeder, der sich einen Anschluss bei diesen abgef**kten A*löchern von Hansenet / Alice bestellen möchte, dem rate ich sich diesen Schritt genaustens zu überlegen.

Folgender Bericht, ist sehr aufschlussreich...

 Zitat

report: Die dunklen Seiten von Alice
Hansenet ist gar nicht mehr so nett

Der Internetanbieter Hansenet ist in raues Fahrwasser geraten: Seit Kündigungen und Kundenbeschwerden in die Tausende gehen, hat das saubere Image der Hanseaten Schlagseite - die "Problemsammlung" ist lange.

Eine kapitale Klippe rammte der Hansenet-Dampfer diese Woche mit dem unglücklichen Abschalten von hunderten Hotspots. Die ehemaligen AOL-Kunden, die man eigentlich für 665 Millionen Euro teuer dem Mutterkonzern abgekauft hatte, fühlen sich langsam wie Kunden zweiter Klasse - und machen in einer Flut von Protestschreiben oder Kündigungen ihrem Ärger Luft, wie auch die Financial Times berichtete.

Dann kaufte sich Telecom Italia im September 2006 die AOL-Internetkunden (auch Schmalband) und übergab sie seiner deutschen Tochter Hansenet. Das damit automatisch erworbene Business mit ungefähr 330 AOL-Hotspots legte sie aber mittlerweile stillschweigend lahm - und ließ den Vertrag mit Hotspot Deutschland auslaufen.

Manche Kunden vermissen den Zugangsservice, andere finden die heimliche Vorgehensweise unehrenhaft. "Ich habe erst erfahren, dass der Hotspot nicht mehr funktioniert, nachdem mich meine Kunden darauf aufmerksam gemacht haben", merkte ein Hamburger Cafébesitzer an.

Was aber noch mehr ehemaligen AOL-Kunden aufstößt: Sie kriegten weiterhin Rechnungen für einen Dienst, den es längst nicht mehr gab. "Unsere Hotline steht nicht mehr still", merkte süffisant Andreas Maladinski von Hotspot Deutschland an. Täglich kämen Beschwerden der ungefähr 2.000 Kunden, deren Hotspot-Flatrate von rund 5 Euro noch im Oktober eingezogen wurde. Diesen Zusatztarif hatte AOL Anfang 2006 eingeführt.

Der schönen Dame Alice, Werbe-Ikone des Anbieters, ist die Hotspot-Panne immerhin peinlich. "Wir entschuldigen uns bei den Kunden", ließ ein Alice-Sprecher ausrichten. Und begründete die Einstellung mit wirtschaftlichen Überlegungen: Verglichen mit dem Angebot der Konkurrenz sei das Hotspot-Netz einfach zu klein gewesen.

Die Vorgeschichte: Internetanbieter AOL Deutschland versorgte schon vor vier Jahren mit Partner Hotspot die ersten Cafés der Republik mit der Funktechnik W-LAN. Ein Coup der Moderne. Nun konnten 2,6 Millionen AOL-Kunden plötzlich mit ihrem Notebook unterwegs im Internet surfen und dabei entspannt ihren Latte Macchiato schlürfen.

Das war beileibe nicht der einzige Ausrutscher, den sich die Hansenet bei der Integration der gekauften AOL-Kunden leistete. So werden die 1 Million Schmalbandnutzer wie Stiefkinder behandelt. Sie schaffen es kaum noch, per Modem ins Internet zu gelangen. Da ihnen technisch Knüppel zwischen die Füße geworfen wurden, laufen sie in Scharen zur Konkurrenz über. Und zwar nicht 100, nicht 1.000 oder 10.000, sondern gleich mal eine runde Viertelmillion (!) Kündigungen soll es in der Hamburger Zentrale gehagelt haben, war einer Meldung der Welt zu entnehmen (wir berichteten).
Ex-AOL-Manager geben der italienische Mutter Telecom Italia die Schuld am holprigen Start: DSL-Kunden würden bevorzugt, Modemnutzer dagegen bewusst verjagt. Konkret teile das Rechenzentrum in Mailand die AOL-Kunden in gute und schlechte ein, wodurch bei den Schmalbandnutzern erhebliche Komplikationen auftreten. Das führe zu Frustration und dann eben zur Abwanderung.

Seit März läuft die Integration der beiden Unternehmen, wobei mit dem New-Economy-Konzern AOL und dem ehemals öffentlichen Stadtnetzbetreiber Hansenet und dem italienischen Ex-Staatskonzern sehr sehr unterschiedliche Kulturen aufeinanderprallen (böse Zungen meinen: Hamburger Arroganz trifft auf italienische Nonchalance). Hinzu komme, dass die Muttergesellschaft Telecom Italia im Ausland bekannt ruppig agiere, wurde ein Hansenet-Manager in den Medien zitiert.

Anbieter Hansenet verliert durch die AOL-Übernahme rund eine Viertelmillion Kunden, behauptet ein Bericht der Welt. Frühere AOL-Manager geben der italienische Mutter Telecom Italia die Schuld am holprigen Start: DSL-Kunden würden bevorzugt, Modemnutzer dagegen verjagt.

Im Herbst vorigen Jahres hatte die Hansenet-Mutter Telecom Italia das Zugangsgeschäft von AOL Deutschland für 665 Millionen Euro gekauft und mit der Hamburgischen Hansenet fusioniert. Jene hat knapp 2,2 Millionen DSL-Kunden und stieg somit zum zweitgrößten Breitband-Anbieter hinter der Deutschen Telekom auf.

Seit März läuft die Integration der beiden Unternehmen, wobei mit dem New-Economy-Konzern AOL und dem ehemals öffentlichen Stadtnetzbetreiber Hansenet zwei sehr unterschiedliche Kulturen aufeinanderprallen.

Schlimmer sei aber, dass die Muttergesellschaft, der ehemalige Staatskonzern Telecom Italia, im Ausland bekannt ruppig agiere, urteilt ein Hansenet-Manager gegenüber den Medien. Zudem würde das Rechenzentrum in Mailand die AOL-Kunden in gute und schlechte unterteilen, wodurch bei den rund 950.000 Schmalbandnutzern erhebliche Komplikationen auftreten. Das führe zu Frustration und dann zur Abwanderung.

Den deutsch-italienischen Effekt erleben auch jene Hansenet-Kunden, die dort einen Anschluss wollen, wo das Unternehmen noch kein eigenes Netz gebaut hat. Die Kommunikation läuft dann via Internet, wodurch Gesprächspartner dumpf klingen, nebst Echo- und Halleffekten. Schuld sei die Itatel-Plattform, die Hansenet von der italienischen Mutter übernehmen musste.

Auch finanziell würde die Hamburger Tochter knapp gehalten, was sowohl Callcenter-Mitarbeiter wie auch Lieferanten zu spüren bekommen, so Insider gebenüber der Zeitung Welt. (rm)

QUELLE


... das tat gut... :S


EDIT: Englisch-Fehler in der Überschrift ist Absicht... <hust> :ugly:


Zuletzt modifiziert von -][DP][-Sober am 30.11.2008 - 21:27:35

dp.Sober
Schüler



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# 01.12.2008 - 02:14:06 Leider keine Berechtigung       zitieren


Update:
Nachdem mir die Leitung während L4D zum Schluss komplett kollabiert ist, rief ich die Alice Hotline an.

Kaum Wartezeit und endlich mal ein Techniker der mich nicht nach Kabel und Leuchten ausfragt, sondern zuhört und endlich eine Störmeldung aufnimmt.

Ich hoffe meine DSL-Probleme sind bald Vergangenheit.
Wenn nicht, dann geht´s halt zu Congstar ;)

Zorg
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# 01.12.2008 - 08:05:04 Leider keine Berechtigung       zitieren


Mein Alice Anschluss funktioniert eigentlich sehr gut, ich habe bisher noch keine größeren Probleme festgestellt.
Einmal musste ich nur meine AliceBox vom Strom trennen, damit sie sich mit dem Internet neu synchronisiert.



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dp.aLca
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# 01.12.2008 - 10:03:26 Leider keine Berechtigung       zitieren


Die Alice Modems sind müll. Kauf dir ein Speedtouch. Näheres kann ich dir gern hier erklären. Btw, ruft nicht die 01805 Nummer an, sondern die 040/xxx Die ist kleingedrückt auf Rechnungen etc. :evil:

dp.Sober
Schüler



Nicht registriert
# 02.12.2008 - 00:39:13 Leider keine Berechtigung       zitieren


Glaub die 0400´er Nummer hilft nicht bei DSL Problemen, nur bei störungen am Telefon.

Habe heute relativ stabil spielen können, dann kam um 21:35 Uhr folgende SMS:
 Zitat
"Lieber Kunde! Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die von Ihnen gemeldete Störung behoben wurde.
Ihr Alice-Team"

Kurz darauf flog ich aus dem Spiel... :wall:

Gefolgt von mindestens 15 Re-Sync´s gab ich das zocken auf...

Weiterer Anruf bei der Hotline - mit mittlerweile anderer Fahrstuhlmusik -, 5 Minuten "Kundenberater" und dann 7 Minuten mit einer Technikerin gesprochen.
Den ganzen Mist vom letzten mal wiedergekäut und das "Ticket" für die Störungsmeldung reaktiviert...

Leitung weiterhin instabil... - :|


 Zitat
-][DP][-aLca
Die Alice Modems sind müll. Kauf dir ein Speedtouch.

Die von Alice gestellten Siemens C2-10 sind wirklich schrott.
Ich benutze eine Fritz Box 7170.
Die Alice Hotline gibt keinen Support bei benutzung von "fremder" Hardware, d.H. bevor ich bei der Hotline anrufe muss ich das Siemens von Alice anklemmen... :S

dp.aLca
Schüler



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# 02.12.2008 - 07:19:41 Leider keine Berechtigung       zitieren


Hehe, poste doch mal die diagramme deiner FB, die Dämpfung, Specktrum etc...

Bei mir rennts 1a. Speedtouch ftw :evil:


Zuletzt modifiziert von -][DP][-aLca am 02.12.2008 - 07:21:51

dp.Notger
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# 02.12.2008 - 09:31:53 Leider keine Berechtigung       zitieren


Ich hatte lange Zeit ähnliche Probleme und erst zwei Telekomtechniker kamen dem auf die Spur.

Symptome: In unregelmäßigen Abständen wird man aus dem Netz geschmissen. Das Einloggen funktioniert dann für eine gewisse Zeit nicht mehr, dann mal wieder.

Ursache: Die Telekom hatte bei uns im Haus zwei Anschlüsse auf EINE Leitung gelegt. Wenn der Nachbar online gegangen ist, sind wir daher rausgeflogen, da wir eine niedrigere Priorität hatten.

Der Fehler konnte damals von Alice und ihrem Kundencenter nicht per Onlinediagnose erkannt werden, weil er auf den letzten Metern, die Telekomgebiet sind, angesiedelt war. Erst der zweite vorbei geschickte Telekomtechniker hat das gefunden.

Seitdem habe ich aber keine Probleme und bin mit Alice hochzufrieden. Und besser als die Schweinebande von Arcor (zweimal knapp vor dem Rechtsstreit geeinigt) sind sie allemal.


Zuletzt modifiziert von -][DP][-Notger am 02.12.2008 - 09:32:33


Ich kriege meine Beziehungstipps von Seite 700 im Teletext.
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dp.Ino
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# 02.12.2008 - 12:57:53 Leider keine Berechtigung       zitieren


Hm, ich glaube was Anbieter angeht gibts so viele gute wie schelchte Erfahrungen bei allen. Ich z.B. bin hochzufrieden mit Arcor :ugly:

Aber wenn du dir mal anschaust was manche Techniker von der Telekom an den Hausanschlüssen verbrechen sind solche Störungen kein Wunder. Ich kann mir gut vorstellen das bei dir was ähnliches los ist wie bei Notger.


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# 02.12.2008 - 14:21:47 Leider keine Berechtigung       zitieren


bei nem kollegen haben sie bei renovierungen das kabel irgendwo in der wand/im boden gekillt. streiten sich jetzt seit monaten, ob telekom oder arcor es richten müssen.
aber ich habe bisher aucch von jedem anbieter gutes und schlechtes gehört. im endeffekt is das alles der gleiche kagg. selbst wenn stiftung warentest da irgend ne statistik raushgaut von wegen, welcher den besten support, den höchsten speed etc hat - was nützt mir das?
die haben als grundgesamtheit irgend ne pseudo-repräsentative summe an leuten befragtoder im idealfall die anschlüsse professionell prüfen lassen. aber auf stats kann man sich im rl wie im gaming im einzelfall meist einen schleudern :S

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dp.popmachine
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# 02.12.2008 - 14:57:23 Leider keine Berechtigung       zitieren


Tja mit Alice, Versatel, etc. ists immer das gleiche:

Läuft alles, ist alles super. Gibts ein Problem dann dauerts ewig bis das mal gelöst ist.

Ich kann nur jedem empfehlen bei jedem Telefonat, Email, etc. sich die Namen der Mitarbeiter geben zu lassen und den "Reparaturverlauf" aufschreiben.

Wenn das ganze dann zu lange dauert mit Nichtzahlung drohen. Dann gehts auf einmal schnell und man bekommt nicht selten vergünstigungen (Monat frei etc.).

dp.Shaitaan
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# 02.12.2008 - 16:12:09 Leider keine Berechtigung       zitieren


@ Ino genau bei jeden Anbieter gibt es schlechte und gute Erfahrung.

Ich bin bei Arcor und seit Jahren sehr zufrieden,
manch andere haben leider nicht das Glück gehabt.

Naja mein Vorteil ist das ich Facilitiy Managment in der Zentrale von Arcor gemacht hatte und dort einige Leute kenne ;)

Und ich etwas andere Rufnummern habe :P



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Preest
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# 02.12.2008 - 17:30:15 Leider keine Berechtigung       zitieren


tja..

tröste dich! 1und1 ist auch net besser! abgesehen davon, dass die Wartezeit am Telefon genauso beschi*** ist wie bei Alice entdecke ich noch weitere erschreckende Übereinstimmungen.

Ich fang jetzt erst gar net an.. sonst werd ich wieder wütend! :S

nur eins.

ich hab 4 Monate vor meinem Umzug Bescheid gegeben, dass ich umzieh! meinste die hätten das gerafft? einen..wirklich EINEN Tag vorm Umzug ruft mich so ne *Frau* an, dass man den Vertrag nicht umändern sondern kündigen und neu abschließen müsse!

siehe da.. kaum 5 Wochen ohne I-Net und Telefon ging alles..

ich könnt heut noch kotzen!




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dp.Sober
Schüler



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# 02.12.2008 - 18:21:25 Leider keine Berechtigung       zitieren


Seit heute Nacht scheint die Verbindung "stabil" zu sein.
Ich will den Tag nicht vor dem Abend loben, aber vielleicht haben "die" das Problem endlich gefunden...

Mein Wechsel zu Congstar steht für mich fest, aber erst nächstes Jahr, da ich eine evtl. Internet und Telefon-Ausfallzeit berücksichtigen muss.

Schriftverkehr immer via Einschreiben, sonst tut sich da nichts, bzw. wird der Empfang der Post dementiert.

EDIT:
 Zitat
-][DP][-Preest
tröste dich! 1und1 ist auch net besser!

Über United Internet / 1&1 habe ich auch nichts gutes gehört / gelesen.

Beispiel:
 Zitat

Vorteile: halbwegs attraktive Preisgestaltung

Nachteile: chaotische Verwaltung - unfähiger, teurer "Service" - keine Kundenbetreuung

Im November 2005 habe ich bei 1und1 eine so genannte "Deutschland Flat" bestellt. Diese wurde auch eingerichtet und funktionierte, nur mit der Abwicklung der Abrechnung happerte es.

Ich hatte bei 1und1 seit ettlichen Jahren eine Domain gehostet. In der Zeit hatte sich meine Bankverbindung mal geändert, was ich auch 1und1 mitgeteilt hatte. Seither buchten sie brav von meiner neuen Bankverbindung ab. Nur für die "Deutschland Flat" griffen sie dann wieder auf meine seit Jahren nicht mehr bestehende, alte Bankverbindung zu, die wohl noch fragmentweise in der Datenbank rumdümpelte.

Die Klärung dieses Problems hat mich Tage und teure Telefongebühren gekostet, denn 1und1 hat es nicht auf die Reihe bekommen die gültige Bankverbindung zu verwenden. Sie haben wiederholt versucht bei der alten Bank einzuziehen, und haben mir regelmäßig die Rücklastschriftsgebühren in Rechnung gestellt. Tagelang habe ich mich mit teuren, inkompetenten "Servicemitarbeitern" rumgeschlagen, bis die Sache endlich geklärt war.

Aber dies war nur der erste Streich, der zweite folgte sogleich!

Im April 2006 bin ich umgezogen. Leider war laut Online-Prüfung am neuen Wohnort DSL nicht verfügbar. Wieder habe ich so einen Super-Spezialisten der teuren Hotline angerufen und ihm mein Problem geschildert. Hilfsbereitschaft und Service war gleich Null, alles was der Held mir gesagt hat war: "Da haben Sie Pech, dann können Sie DSL nicht nutzen, aber zahlen müssen Sie es bis zum Ende der Vertragslaufzeit."

Über Tipps aus dem Internet kam ich dann drauf die Telekom selbst mal zu bemühen. Und siehe da, nach einer Einzelprüfung meines Telefonanschlusses konnte mir doch tatsächlich eine DSL-Leitung geschaltet werden. Freudig klemmte ich meine Hardware an und wollte lossurfen - doch es ging nicht. 1und1 hatte meinen Account gesperrt. Schließlich hatte ich ja, wenns nach denen geht, kein DSL mehr, wofür soll ich dann noch den Account benutzen, den ich bezahlen muß? Da haben die natürlich Recht!

Also wieder die Hotline, die mich erstmal anscheißt. Ich hätte das niemals über die Telekom schalten lassen dürfen, das hätte 1und1 machen müssen. Und überhaupt, warum habe ich denn nicht den Umzugsservice genutzt, blablabla. Wie zu erwarten war hatte diese "Servicekraft" weder die Begabung noch die Muße sachliche Argumente aufzunehmen, so das der Fall auf diesem Weg in keine Richtung bewegt werden konnte.

Also habe ich der Beschwerdestelle eine lange, bittere Mail geschrieben, die Sachverhalte dargelegt, und um Hilfe gebettelt. Dies schien wohl zu helfen, es gab einen Lichtblick. Ein Mitarbeiter schrieb mir zurück (!!!!) und entschuldigte sich für die Umstände. Der Account würde umgehend wieder freigeschaltet und man würde mir, als kleine Wiedergutmachung, eine Monatsrate für den Zugang gutschreiben.

Naja, die Leitung wurde freigeschaltet, die Gutschrift mußte ich nur 3 x Anmahnen, und alles war gut. Bis ich jetzt auf die Idee kam den Vertrag ganz zu kündigen, da mir eine anderes Angebot besser zusagte. Ich dachte ich wäre im November 2007 aus dem Vertrag draußen, den schließlich läuft er 24 Monate und begann im November 2005. Doch nix da, 1und1 führt mich jetzt unter Vertragsbeginn April 2006.

Das war nur vorher für mich nicht erkennbar, erst als ich im Internet den Geheimtipp mit der Kündigungswebseite gefunden hatte (www.vertrag.1und1.de), und die Kündigung "beantragen" wollte, da sah ich dieses Datum.

Nun ist kündigen bei 1und1 ja nicht so einfache. Nachdem die Kündigung "online" beantragt wurde, muß man sich mit seiner Referenznummer telefonisch melden und die Kündigung freischalten lassen, damit man ein Schreiben ausdrucken kann, welches per Fax oder Post als eigentliche Kündigung zu 1und1 geschickt werden muß.

Bei diesem telefonischen Freischalten wird man dann von einem Mitarbeiter beschwatz es sich doch nochmal anders zu überlegen. Das wollte ich aber nicht, ich wollte lieber klären was mit meinem falschen Vertragsende-Termin los ist. Natürlich konnte er mir hier nicht helfen, er konnte mir lediglich eine Gutschrift von 20 EUR anbieten wenn ich von einer Kündigung absehen würde ... Ja, ist klar. Ich habe darauf verzichtet.

Dann kramte ich meinen alten Schriftverkehr hervor, hängte den an eine neue Mail und schrieb an die Beschwerdestelle, mit der Bitte um Berücksichtigung der Umstände und Korrektur des End-Termins. Aber stellt euch mal vor - man glaubt es kaum - darauf antwortet einfach niemand! Innerhalb eines Monats habe ich nun 6 entsprechende Anfragen gemailt - aber keine Sorge, ich glaube die fühlen sich davon nicht belästigt, die lesen das nämlich gar nicht!

Tja, was soll ich sagen, ich werde 1und1 mit allen meinen Verträgen verlassen und mich von der gesamten United Internet-Gruppe zukünftig weit entfernt halten. Man spart dort nur Cent-Beträge gegenüber seriösen Anbietern, und dieser Vorteil wird schon vom 1. Problem aufgefressen. Und Probleme sind garantiert, so wie die Bude organisiert ist.



Zuletzt modifiziert von -][DP][-Sober am 02.12.2008 - 18:26:00

dp.Sober
Schüler



Nicht registriert
# 03.12.2008 - 16:56:58 Leider keine Berechtigung       zitieren


Ganz tolle Nachrichten, als ob Hansenet / Telecom Italia nicht schlimm genug wäre, kommen jetzt United Internet und Versatel als Kaufinteressenten in Frage.
*OMFG*

 Zitat

Ungewisse Zukunft für Alice DSL

Seit geraumer Zeit versucht die Telecom Italia den angehäuften Schuldenberg abzubauen. Heute wurde ein neuer Geschäftsplan vorgestellt, der den Verkauf des Großteils des Auslandsgeschäfts beinhaltet.

Damit stellt das Unternehmen auch die deutsche Breitbandtochter Hansenet mit der Marke Alice zum Verkauf. "Wir haben gesagt, dass wir uns auf die Märkte Italien und Brasilien konzentrieren wollen. Das heißt, dass alles andere verkauft werden kann", sagte Konzernchef Franco Bernabè am Mittwoch bei einer Investorenkonferenz in London, berichtet die Financial Times Deutschland.

Bisher hatte Bernabè immer wieder beteuert, dass er sich nicht von Hansenet trennen will. Eine erste Strategie, um den Konzern aus der Krise zu führen, wurde bereits Anfang des Jahres von Investoren und Analysten als unzureichend kritisiert. Als potentielle Käufer für Hansenet hatten sich in der Vergangenheit United Internet und Versatel ins Gespräch gebracht.

Im dritten Quartal verzeichnete Hansenet stagnierende Umsätze, jedoch konnte die Rentabilität gesteigert werden. Die Telecom Italia dagegen sitzt auf einem rund 37 Milliarden Euro großen Schuldenberg, der nun durch geschickte Verkäufe abgebaut werden soll. So sollen in den nächsten drei Jahren Geschäftsanteile im Wert von drei Milliarden Euro verkauft werden.

Derzeit beschäftigt der Konzern 80.000 Mitarbeiter. Bereits im Vorfeld wurde der Wegfall von 5000 Stellen angekündigt. Heute wurde nun mitgeteilt, dass 4000 weitere Stellen abgebaut werden. Bis Ende 2010 fallen somit 9000 Arbeitsplätze weg.


Qulle: WinFuture.de


P.S. Ich habe den Idioten schriftlich eine Frist zum Monatsende gesetzt, die DSL Verbindungsprobleme zu beheben.

dp.Sober
Schüler



Nicht registriert
# 04.12.2008 - 12:22:23 Leider keine Berechtigung       zitieren


 Zitat
-][DP][-aLca
Hehe, poste doch mal die diagramme deiner FB, die Dämpfung, Specktrum etc...


Na aber, gerne doch... :D

04. Dezember / 01:42 Uhr
[shot]http://free.pages.at/fordfurious/041208_0142.jpg[/shot]


04. Dezember / 12:15 Uhr
[shot]http://free.pages.at/fordfurious/041208_1215.jpg[/shot]
Ick´ habe nen 80er Ping... :(


EDIT: 04. Dezember / 17:11 Uhr
[shot]http://free.pages.at/fordfurious/041208_1711_1.jpg[/shot] [shot]http://free.pages.at/fordfurious/041208_1711_2.jpg[/shot]


EDIT: 04. Dezember / 23:25 Uhr
[shot]http://free.pages.at/fordfurious/041208_2325_3.jpg[/shot] [shot]http://free.pages.at/fordfurious/041208_2325_1.jpg[/shot] [shot]http://free.pages.at/fordfurious/041208_2325_2.jpg[/shot]


EDIT: 05. Dezember / 00:41 Uhr
3 Re-Syncs später
[shot]http://free.pages.at/fordfurious/051208_0041_2.jpg[/shot] [shot]http://free.pages.at/fordfurious/051208_0041_1.jpg[/shot]



Zuletzt modifiziert von -][DP][-Sober am 05.12.2008 - 00:46:22

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